April 2024

HAMBURG

IFB HAMBURG FÜHRT EINEN 3. FÖRDERWEG FÜR DEN MIETWOHNUNGSNEUBAU EIN

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) hat zum 01. April ihre Förderwege eins und zwei um ein zusätzliches drittes Förderprogramm erweitert. Die Erweiterung der Förderwege zielt auf Haushalte mit mittlerem Einkommen ab und ermöglicht einer breiteren Bevölkerungsstruktur Zugang zu bezahlbarem Wohnraum.

Die Struktur der bisherigen Förderprogramme bleibt dabei unverändert und umfasst zinsgünstige Darlehen, Baukostenzuschüsse am Anfang oder Ende der Bindungslaufzeit sowie laufende Mietzuschüsse.

Innerhalb des dritten Förderweges sind Kaltmieten bis zu 12,10 EUR/m² erzielbar.



März 2024

NORDRHEIN-WESTFALEN

UMFANGREICHE AKTUALISIERUNG DER ÖFFENTLICHEN WOHNRAUMFÖRDERUNG DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN

Zum 01.03.2024 aktualisierte die NRW.BANK ihr Mietwohnraumförderprogramm, wobei vor allem Darlehenshöhe und Mietzins angepasst wurden.

Die Höhe der monatlichen Bewilligungsmiete wurde dabei innerhalb der Mietstufen um bis zu 1,00 EUR/m² angepasst, wodurch nun Mieten von 6,50 bis 9,00 EUR/m² erzielbar sind. Im Rahmen dessen wurde auch die zulässige jährliche Mietsteigerung von 1,75 % auf 2,00 % angehoben.

Ebenfalls wurden die erzielbaren Grunddarlehen um jeweils 100 EUR/m² erhöht , sodass nun Darlehen – je nach Mietstufe – in Höhe von bis zu 3.490 EUR/m² beantragt werden können.

Tilgungsnachlässe sind weiterhin zwischen 30 und 40 % – für Zusatzdarlehen bis zu 50 % – erzielbar.


Februar 2024

BADEN-WÜRTTEMBERG

BADEN-WÜRTTEMBERG: L-BANK ERHÖHT BAUKOSTENOBERGRENZE

Auch die L-Bank aktualisiert als Staatsbank Baden-Württembergs kurz nach Jahreswechsel die Konditionen der Basisförderung Mietwohnungsfinanzierung-Neubau.

Ab dem 31.01.2024 erhöht sie den Festbetrag der Baukostenobergrenze von 4.600 EUR/m² auf 4.900 EUR/m². Sämtliche Förderrichtlinien und Konditionen bleiben neben dieser Anpassung unberührt. Die Baukostenobergrenze ist ein Grundbaustein für die Berechnung der erzielbaren Subvention. Durch die Erhöhung können nun höhere Förderdarlehen oder Zuschüsse erreicht werden.


Januar 2024

AUCH HAMBURG UND SACHSEN AKTUALISIEREN IHRE FÖRDERKONDITIONEN

Hamburg

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) hat pünktlich zum neuen Jahr die Konditionen beider Förderwege angepasst.

Dabei ist das modulare Förderkonstrukt bestehen geblieben, jedoch wurden die einmaligen sowie laufenden Zuschüsse der Grundförderung und auch mögliche Zusatzförderungen angehoben.

Ebenso korrigierte die IFB die zulässigen Anfangsmieten in beiden Förderprogrammen um jeweils 0,10 EUR/m² nach oben, wodurch nun anfänglich 7,10 EUR/m² (Förderweg 1) und 9,20 EUR/m² (Förderweg 2) erzielt werden können.


SACHSEN

Zum Jahresanfang hat auch die Sächsische-Aufbaubank (SAB) das Mietwohnraumförderprogramm "gebundener Mietwohnraum", welches aktuell für die Städte Dresden und Leipzig Anwendung findet, aktualisiert.

Der dem Vermieter gewährte Mietzuschuss über die Laufzeit von 15 bis 20 Jahren wird dabei auf bis zu 45 % der jeweiligen Angebotsmiete erhöht und die zu erwartende Baupreissteigerung in der Angebotsmiete berücksichtigt.

Die Höhe des Mietzuschusses orientiert sich nunmehr an der jeweiligen Einkommensstufe der Mieter. Im Zuge dessen wurde ein zweiter Förderweg für Haushalte, deren Einkommen bis zu 25 % über der Einkommengrenze des ersten Förderweges liegen, eingeführt.

Januar 2024

BRANDENBURG UND BREMEN AKTUALISIEREN ZUM JAHRESWECHSEL IHRE FÖRDERKONDITIONEN

BRANDENBURG

Mit Wirkung zum 01.01.2024 hat die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) die Förderkonditionen angepasst. Dabei wurden vor allem Darlehenshöhe und die Höhe der zu vergebenen Zuschüsse nach oben korrigiert. Fördernehmende können nun – neben einem Darlehen von bis zu 3.000 EUR/m² – ebenso Förderzuschüsse bis zu 700 EUR/m² in Anspruch nehmen. 

BREMEN

Neben Brandenburg aktualisierte ebenfalls die Bremer Aufbau Bank (BAB) die Förderkonditionen beider Förderwege (klassische Förderung und Förderung des mittleren Preissegmentes). Dabei können nun Darlehenshöhen bis zu 135.000 EUR je Wohneinheit und Zuschüsse bis zu 25.000 EUR je Wohneinheit in Anspruch genommen werden. 


Dezember 2023

SAARLAND

AKTUALISIERUNG IN DEN PROGRAMMEN DER SAARLÄNDISCHEN WOHNRAUMFÖRDERUNG KURZ VOR JAHRESWECHSEL

Zum Dezember 2023 hat die Saarländische Investitionskreditbank (SIKB) maßgebliche Änderungen in den beiden Förderprogrammen des Landes veröffentlicht. 

Die Anpassungen umfassen sowohl Darlehenshöhe, Laufzeiten und Zinsbindung als auch die zulässigen Mieten in beiden Förderprogrammen ("Basisprogramm" und "Saarlandprogramm"). Im Saarlandprogramm ist zudem eine Ergänzung durch einen Tilgungszuschuss von nunmehr bis zu 45 % möglich. 

Nach offizieller Stellungnahme der Förderbank war das Ziel, beide Förderprogramme zu vereinheitlichen und die Attraktivität der Förderprogramme zu steigern, um den sozialen Mietwohnungsbau weiter anzukurbeln. Zusätzlich möchte man durch ein vereinfachtes Vergabeverfahren die Entbürokratisierung vorantreiben und somit kürzere und effizientere Wege für Eigentümer schaffen. 


November 2023

MITTEL FÜR WOHNRAUMFÖRDERUNG IN EINIGEN BUNDESLÄNDERN AUSGESCHÖPFT

Die Mittel der Wohnraumförderung sind in einigen Bundesländern für das Jahr 2023 bereits ausgeschöpft. Anträge auf Fördermittel können vereinzelt jedoch bereits für das Jahr 2024 vorgemerkt oder gestellt werden. Neue Förderanträge in Hessen können voraussichtlich frühestens im Jahr Frühjahr 2024 wieder angemeldet werden.

Aktualisierungen der Förderprogramm im neuen Jahr sind abzuwarten.

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Juni 2023

BERLIN

BERLIN PASST FÖRDERUNG AN

Das Land Berlin hat zum 30. Juni 2023 Ihr Förderprogramm angepasst. Fokus liegt hierbei auf der Erhöhung attraktiver Förderkonditionen zum ankurbeln des bezahlbaren Wohnmarktes. Das Förderprogramm teilt sich auf drei Förderwege auf, die Mieter mit unterschiedlichen Einkommensstrukturen bedienen sollen.

Förderweg eins fokussiert sich auf Wohnungen für Mieter mit geringerem Einkommen und stellt sich aus einer Mischung aus zinsgünstigen Förderdarlehen und Baukostenzuschüsse aus.

Förderweg zwei und drei bedienen einkommensstärkere Mietergruppen und bestehen aus hohen zinsgünstigen Darlehen. Die Höhe der Förderungen ist abhängig vom Grundstückswert.


Mai 2023

HESSEN

HESSEN – HÖHERE ZUSCHÜSSE UND DARLEHEN IM SOZIALEN MIETWOHNUNGSBAU

Das Land Hessen verbessert zum Ende des Monats die Förderbedingungen des sozialen Mietwohnungsbaus und will dadurch den Bau von Sozialwohnungen stärker vorantreiben. 

Aktualisierungen der Programme umfassen dabei sowohl die Erhöhung der erzielbaren Darlehensbeträge auf bis zu 2.500 EUR/m² als auch möglicher Zuschüsse. Zudem bleiben die Darlehen bis zu 25 Jahre zinsfrei.

Für energieeffiziente Bauvorhaben im Effizienzhaus-40-Standard oder besser wird ein Zuschuss in Höhe von 150 EUR je Quadratmeter gewährt. Das bisherige Zusatzdarlehen für den Einbau eines Aufzuges erhöht sich auf bis zu 45.000 EUR je Aufzug.